Hinweis: Der Beitrag spiegelt die persönliche Meinung der Autorin wider.

Bitcoin ist in den letzten sieben Tagen um über 3 % auf rund 77.000 US-Dollar gestiegen und man kann schon fast die Champagnerkorken wieder knallen hören. Da ist die Rede „vom Ende des Bärenmarkts“ oder „X hat gesagt, das Bitcoin mindestens auf 250.000 Dollar steigen wird“. Bei den Prognosen kann man an dieser Stelle übrigens fast jede beliebige Zahl einfügen.

Ich frage mich an dieser Stelle allerdings, woher dieser ganze grenzenlose Enthusiasmus kommt. Schaue ich mein Kryptoportfolio an, dann sind fast alle Positionen weiterhin „unter Wasser“. Selbst mit einem Kurs von derzeit rund 77.000 Euro notiert Bitcoin immer noch über 30 Prozent unter seinem Allzeithoch aus dem Oktober 2025.

Dazu kommt die derzeit sehr wackelige Stimmung auf dem Weltmarkt – und Bitcoin und alle anderen Kryptowährungen, die als Hochrisikoassets gelten, gehören in der Regel zu den ersten, die von schwindendem Vertrauen und „Flucht in sichere Häfen“ betroffen sind. Kleiner Reminder: Es ist noch gar nicht so lange her, da notierte Bitcoin bei rund 60.000 US-Dollar – und die Prognosen sahen da noch ganz anders aus. Es braucht nur den nächsten Strafzoll eines gewissen amerikanischen Präsidenten oder den nächsten geopolitischen Konflikt – und die Märkte geraten wieder ins Wanken.

Schon 2025 entwickelte sich ganz anders, als sich die Kryptowelt erhofft hatte. Zwar erreichte Bitcoin auch im vergangenen Jahr neue Allzeithochs, aber die Korrekturen folgten fast auf dem Fuß. Auch da war Optimismus schier grenzenlos – ebenso wie die Enttäuschung.

Warum ich trotzdem an Kryptowährungen glaube

Trotzdem bin ich großer Fan von Kryptowährungen. Und das hat weniger mit meinem Portfolio zu tun als mit dem, was dahintersteht.
Denn auch wenn die Kurse schwanken und der Markt sich regelmäßig selbst widerspricht, bleibt die grundlegende Idee für mich nach wie vor faszinierend. Ob daraus am Ende wirklich die große Revolution wird oder einfach nur eine weitere Anlageklasse bleibt, wird sich zeigen. Für mich ist es aber spannend genug, um dranzubleiben – trotz aller Schwankungen

Jeder Kryptowinter war auch irgendwann wieder zu Ende. Ich erinnere mich da noch lebhaft an das Jahr 2022, als nach dem Zusammenbruch von Terra Luna und der Pleite von FTX die Kryptotodespropheten eifrig kreisten. Rund ein Jahr später waren die Kryptowährungen wieder da – und Bitcoin erreichte im Dezember 2024 das erste Mal einen Kurs von rund 100.000 US-Dollar.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung, Finanzanalyse oder Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Er gibt ausschließlich die persönliche Einschätzung der Autorin wieder.
Investitionen in Kryptowährungen sind mit hohen Risiken verbunden. Aufgrund der starken Volatilität können erhebliche Verluste bis hin zum Totalverlust entstehen.

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