Am vergangenen Freitag schloss der DAX bei 24.914,88 Punkten und damit leicht mit 0,24 Prozent im Plus. Auf Wochensicht bedeutet das ein Plus von 0,8 Prozent. Aktuell gelingt es dem Leitindex nicht, die Marke von 25.000 Punkten nachhaltig zu überspringen, und auch nächste Woche könnte sich der DAX damit schwertun, sein bisheriges Allzeithoch zu knacken. Das liegt unter anderem am „President’s Day“ am kommenden Montag, der in den USA ein Feiertag ist.

Inflationsdaten besser als erwartet

Die mit Spannung erwarteten Inflationsdaten aus den USA fielen besser aus als erwartet. Diese sind zum Jahresbeginn auf 2,4 Prozent zurückgegangen. Im Dezember lagen sie bei 2,7 Prozent. Der Rückgang ist vor allem auf die sinkenden Energiepreise zurückzuführen. Zwar sind die Preise für Lebenshaltungskosten gestiegen, die Benzinpreise hingegen gingen um 7,5 Prozent zurück. Die Kerninflation sank von 2,6 Prozent auf 2,5 Prozent.

Moderna blickt zunehmend nach Europa und Asien

Der US-Pharmakonzern Moderna stellte am vergangenen Freitag seine Quartalszahlen vor. In diesem Rahmen gab das Unternehmen bekannt, dass nun Wachstumschancen außerhalb der USA gesucht werden. Im Fokus stehen dabei Europa und Asien. Einer der Gründe dürfte sein, dass die FDA sich weigerte, einen Zulassungsantrag für einen neuen Grippeimpfstoff zu prüfen. In der EU, in Kanada und in Australien hingegen wird der Impfstoff geprüft.
Der US-Gesundheitsminister ist Impfgegner und kritisiert die mRNA-Technologie, die in den Impfstoffen von Moderna zum Einsatz kommt.
Trotzdem erwartet Moderna ein Umsatzwachstum von bis zu 10 Prozent im Jahr 2026, das allerdings hauptsächlich vom Auslandsgeschäft getragen wird. Außerdem hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, die Betriebskosten zu senken.
Diese trotz allem guten Nachrichten versetzten der Aktie einen Wachstumsschub, und der Kurs stieg um knapp 6 Prozent.

Deutsche-Börse-Aktie steigt

Einer der Gewinner der Börsenwoche war die Aktie der Deutschen Börse; diese stieg um rund 4 Prozent. MTU Aero Engines legte ebenfalls um knapp 4 Prozent zu, und die Aktie der Gea Group gewann rund 2 Prozent.
Zu den Verlierern zählen die Aktie der Commerzbank AG mit einem Minus von 5,66 Prozent, die RWE AG mit einem Minus von 4,13 Prozent sowie die Deutsche Bank AG mit einem Minus von 3,97 Prozent.
Der Goldpreis liegt derzeit bei rund 5.000 US-Dollar, was auf Wochensicht ein leichtes Minus von 0,3 Prozent bedeutet.

Rio-Tinto-Aktie mit neuem Allzeithoch

Die Aktie des Bergbaukonzerns Rio Tinto erreichte in dieser Woche mit einem Kurs von rund 100 Euro (aktuell 99,27 Euro) ein neues Allzeithoch. Seit September 2025 ist die Aktie um knapp 50 Prozent gestiegen. Der Konzern ist sowohl an der Börse in London als auch in Melbourne notiert und zählt zu den „Diversified Miners“. Die Aktie der deutschen Aurubis AG konnte auf Wochensicht um knapp 3 Prozent zulegen und kostet derzeit 172,30 Euro.

Kryptomarkt schwächelt weiter

Während sich der DAX in dieser Woche relativ stabil zeigte, hatte der Kryptomarkt weiterhin mit Kurskapriolen zu kämpfen. In den letzten 24 Stunden ging die Gesamtmarktkapitalisierung um 1,38 Prozent zurück, und der Bitcoin sackte wieder auf 68.000 US-Dollar, nachdem es der Kryptoleitwährung kurzfristig gelungen war, die Marke von 70.000 US-Dollar zurückzuerobern. Der Fear-and-Greed-Index steht derzeit bei 13 (Extreme Fear). In den Top Ten konnte XRP mit knapp 4 Prozent den größten Kurszuwachs auf Wochensicht verzeichnen. Ein Coin kostet derzeit 1,49 US-Dollar.

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